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Warum du deinen Partner häufiger loben solltest und wie du es richtig anstellst

Warum du deinen Partner häufiger loben solltest und wie du es richtig anstellst

Am Anfang einer Beziehung fällt es uns meistens noch leicht, unseren Partner oder unsere Partnerin zu loben. Wir entdecken so vieles an unserem Gegenüber, das uns gefällt, uns fasziniert und uns glücklich macht, dass wir nicht anders können, als unsere Begeisterung zum Ausdruck zu bringen. Es macht uns Freude, dem anderen zu zeigen, was wir an ihm schätzen und wie schön wir es finden, wenn er etwas für uns tut oder wenn er unabhängig von unserer Beziehung Erfolge erzielt. Dieses Verhalten lässt aber mit der Zeit leider nach. So einiges nehmen wir im Verlauf einer Beziehung immer stärker als Selbstverständlichkeit hin. Hinzu kommt, dass uns vermehrt die Dinge auffallen, die uns nicht so gut an unserem Partner oder an seinem Verhalten gefallen. So kommt es, dass wir unseren Partner immer seltener loben, dafür aber immer besser darin werden, ihn zu kritisieren. Dabei kann Lob die Bindung zu unserem Partner stärken und wie ein Beziehungskitt wirken.

Darum ist Lob in der Partnerschaft so wichtig

Vieles, was wir für unseren Partner tun, geschieht aus Liebe und wir erwarten zunächst keine Gegenleistung dafür. Wenn wir aber bemerken, dass unsere Bemühungen nicht anerkannt oder zumindest wahrgenommen werden, werden wir zunehmend unzufriedener und verlieren die Motivation. Wir fragen uns dann, wofür wir uns so anstrengen. Deshalb solltest du auch die Aufgaben, die dein Partner schon seit Langem bereitwillig übernimmt, ab und an zur Sprache bringen und ihm zeigen, dass du dich darüber freust. Besonders wichtig ist es aber immer dann ein Lob auszusprechen, wenn du bemerkst, dass dein Freund oder deine Freundin sich große Mühe mit etwas gegeben hat oder etwas gemeistert hat, das ihm oder ihr nicht leicht gefallen ist. Durch ein Lob pushst du nicht nur die Motivation deines Partners, dir entgegenzukommen und sich für eure Partnerschaft einzusetzen. Du kannst auch einen gewissen Ausgleich für die Kritik, die du an ihn verteilst, herstellen. Es ist ganz natürlich, dass du in eurer Beziehung Punkte ansprichst, die dich stören oder Forderungen stellst, weil du das Gefühl hast, dass deine eigenen Bedürfnisse nicht genug Beachtung finden. Wenn dein Partner von dir aber immer nur Kritik einstecken muss, leidet eure Bindung zueinander und ihr lauft Gefahr, euch zu entfremden. Damit kritische Äußerungen eurer Partnerschaft nicht schaden, kannst du mit ausreichend Lob gegensteuern. Bedenke aber, dass Kritik um ein Vielfaches schwerer wiegt als ein Lob, denn Negatives brennt sich viel stärker in unsere Wahrnehmung und unsere Erinnerung ein als Positives. Deshalb solltest du deinen Partner im Verhältnis zueinander viel mehr Lob entgegenbringen als Kritik. Versuche am besten das Loben als einen festen Bestandteil eurer Beziehungspflege zu etablieren. So machst du nicht nur deinen Partner zufriedener, sondern erinnerst dich auch regelmäßig daran, was du an deinem Schatz hast. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch du dich in Zukunft öfter über ein Lob deines Freundes oder deiner Freundin freuen darfst.

Deinen Partner richtig loben – das solltest du beachten

Jeder freut sich über ein Lob und sicher bist du da keine Ausnahme. Allerdings gehen nicht alle Menschen gleich mit Lob um. Während die einen jeden Funken Anerkennung mit einem breiten Grinsen im Gesicht dankbar in sich aufsaugen, hinterfragen die anderen die Intention hinter dem ausgesprochenen Lob oder haben Schwierigkeiten, es anzunehmen und fühlen sich beschämt. Deshalb gibt es ein paar Regeln, die du beachten solltest, um deinen Partner richtig zu loben.

Lobe nur, wenn du es ehrlich meinst

Auch wenn du jetzt beschlossen hast, deinen Partner endlich häufiger zu loben, darfst du nicht anfangen, ihm deine Anerkennung für jede Kleinigkeit unter die Nase zu reiben. Lobe ihn nur, wenn du es wirklich ernst meinst und findest, dass er deine Wertschätzung verdient hat. Er wird sonst schnell das Gefühl haben, dass hinter deinem neuen Verhalten eine Strategie steckt und womöglich glauben, dass du ihn manipulieren willst oder dich über ihn lustig machst.

Übertreibe es nicht mit dem Loben

Genauso wie du deinen Partner nur für die Dinge loben solltest, die du wirklich erwähnenswert findest, solltest du bei der Formulierung deines Lobes nicht zu überschwänglich sein. Du musst ein und dieselbe Sache nicht dreimal neu formulieren oder künstlich aufbauschen, nur damit dein Lob ausdrucksvoller erscheint. Manchmal reicht es einfach nur “Danke“ zu sagen oder deinem Partner ein kurzes, aber unmissverständliches Kompliment zu machen.

Wähle den richtigen Zeitpunkt für dein Lob

Manche Menschen empfinden es als besonders schmeichelhaft, wenn sie im Beisein anderer Personen gelobt werden. Schließlich sehen so auch Außenstehende, wie wertvoll ihre Bemühungen sind. Es gibt aber auch Personen, denen es eher peinlich ist, wenn sie in großer Runde Anerkennung erfahren und die sich freuen, wenn ihr Partner ihnen unter vier Augen sagt, was er an ihnen schätzt. Damit dein Lob bei deinem Partner richtig ankommt, solltest du deshalb unbedingt darauf achten, was deinem Partner lieber ist und dich danach richten.

Finde die richtige Art, dein Lob auszudrücken

Vielleicht gehört dein Freund oder deine Freundin zu den Personen, die sich damit schwertun, Lob anzunehmen oder ihre Freude darüber offen zu zeigen. Aber Lob muss nicht immer in Form von Worten an den Empfänger adressiert werden. Deine Dankbarkeit und Wertschätzung kannst du deinem Partner auch anders zeigen, zum Beispiel  indem du dich für seinen Einsatz revanchierst oder ihm offen zeigst, wie sehr du dich über etwas freust, was er getan hat. Ein Kuss, eine Umarmung oder ein Lächeln können schon reichen, um ihm deutlich zu machen, dass dir sein Handeln positiv aufgefallen ist.

Vergiss nicht zu loben, auch wenn es mal nicht so rund läuft

Wenn es gerade mal nicht so rund zwischen euch läuft, wird es dir vermutlich besonders schwerfallen, deinen Partner zu loben. Das sind die Phasen, in denen dir hauptsächlich all das auffällt, was du an deinem Partner und seinem Verhalten auszusetzen hast. Versuche trotzdem oder gerade dann, wenn Konflikte eure Beziehung belasten, auch das Positive an deinem Partner wahrzunehmen und ihm deine Wertschätzung zu zeigen. Zum einen erinnerst du dich somit immer  wieder selber daran, was du an deinem Partner liebst und warum du dich für ihn entschieden hast und zum anderen beweist du deinem Partner, dass du nicht eure gesamte Beziehung infrage stellte, nur weil sich zurzeit nicht alles stimmig anfühlt. Das kann euch helfen, den Druck aus problembehafteten Situationen herauszunehmen und Krisen leichter zu meistern.

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