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Verwechselst du diese 5 Dinge mit Liebe?

Verwechselst du diese 5 Dinge mit Liebe?

Die Liebe ist schwer zu beschreiben. Sie kann wunderschön sein, aber auch unendlich schmerzvoll. Manchmal ist sie ganz einfach und dann wieder hoch kompliziert. Oft kommt sie ganz plötzlich und verschwindet dann wieder wie von Geisterhand oder bleibt ein Leben lang.

Bei dem Begriff Liebe denken wir an ein starkes, sehr inniges Gefühl der Zuneigung, das wir für ein anderes Lebewesen empfinden. Dabei glauben die meisten von uns, sicher zu sein, dass sie die Liebe sehr gut von anderen Gefühlen und Gemütszuständen unterscheiden können. Doch viele Menschen irren sich, ohne es selber zu bemerken. Gehörst auch du zu ihnen?

1. Eifersucht

Vielleicht kennst du folgendes Szenario aus eigener Erfahrung. Wenn nicht, dann stelle es dir einfach vor: Du bist schon länger mit deinem Freund oder deiner Freundin zusammen. Eure Beziehung plätschert vor sich hin und ist irgendetwas zwischen ganz okay und erträglich. Du empfindest schon länger nicht mehr viel für den Menschen an deiner Seite oder machst dir einfach keine Gedanken darum. Eines Tages taucht ein heißer Kerl auf, der deiner Freundin den Kopf verdreht oder eine attraktive Frau versucht sich deinen Freund unter den Nagel zu reißen. Bei dir läuten plötzlich alle Alarmglocken und du könntest explodieren vor Eifersucht. Auf einmal bist du dir ganz sicher, dass du deine bessere Hälfte noch immer heiß und innig liebst. Nun, vielleicht ist das so und du brauchtest nur eine kleine Erinnerung daran. Dann hat dich der Schreck, dass du deinen Schatz verlieren könntest, womöglich wachgerüttelt. Aber Vorsicht: Eifersucht ist nicht gleich Liebe. Sie bedeutet lediglich, dass du deinen Partner nicht teilen möchtest, nicht in den Armen eines anderen Menschen sehen willst und nicht gerne als Verlierer dastehst. Kurz und knapp: Es geht um deinen Stolz. Ob du dabei auch Liebe empfindest oder dich eher egoistische Motive wie etwa Besitzansprüche antreiben, solltest du auf jeden Fall hinterfragen.

2. Gewohnheit

Auch in die prickelndste Liebesgeschichte hält der Alltag irgendwann Einzug und lässt sie zu einer Beziehung werden, die durch immer wiederkehrende Rituale ihren anfänglichen Charme verliert. Zwar entwickeln sich zwischen den Partnern dafür wertvolle Werte wie Vertrauen und Verbundenheit, die sowohl Mann als auch Frau gerne als Gewohnheit hinnehmen und nicht mehr missen möchten – diese Gewohnheit sollte aber nicht mit Liebe verwechselt werden. Denn Gewohnheiten, ob nun gute oder schlechte, sind im Grunde nichts anderes als die Liebe zur Bequemlichkeit. Zu wissen, was uns erwartet, gibt uns Sicherheit und oft ändern wir Dinge nicht, weil es einfach viel bequemer ist, alles beim Alten zu belassen. Bist du mit deinem Freund oder deiner Freundin also aus Gewohnheit zusammen, dann frage dich ehrlich, ob deine Liebe noch der Person gilt, mit der du dein Leben teilst, oder eher den Umständen, die deine Bedürfnisse mehr oder minder gut befriedigen.

3. Leidenschaft

Sexuelle Anziehungskraft wird leicht und gerne mit Liebe verwechselt. Wenn wir jemanden so attraktiv finden, dass uns das Herz beinahe stehen bleibt, wenn wir mit diesem jemand intime Momente teilen, dann kann Liebe im Spiel sein, muss sie aber nicht. Denn Leidenschaft kann sich auch auf rein körperlicher Ebene entwickeln und lange vor sich hin lodern, ohne dass die beiden Partner Interesse an der Persönlichkeit und den inneren Werten des jeweils anderen haben. Was sich dann nach Liebe anfühlt, ist schlicht das Verlangen nach dem Partner, der es auf wundersame Weise versteht, einem zauberhafte Momente zu bereiten. Oft ist das der Fall, wenn man eine Affäre eingeht und sich immer nur für gewisse Stunden verabredet. Möglicherweise ist es dir auch schon passiert, dass du in so einer Situation fest überzeugt davon warst, den anderen zu lieben, obwohl ihr außer euren Vorlieben im Bett praktisch nichts voneinander wusstet.

4. Jagdinstinkt

„Menschen sind doch keine Tiere“, wirst du jetzt vielleicht denken. Nein, aber oftmals verhalten sie sich sehr ähnlich. Was löst es bei dir für ein Gefühl aus, wenn du etwas nicht haben kannst, was du gerne hättest? Vermutlich macht dich dieser Zustand ganz verrückt und du versuchst alles, um es doch zu bekommen. Handelt es sich dabei um einen Menschen, mit dem du dir eine Beziehung wünschst, wirst du diese Person sehr wahrscheinlich unbewusst zu deinem idealen Partner küren. Du glaubst dann, dass du ihn über alles liebst und niemals glücklich werden kannst, wenn du ihn nicht eroberst. Dabei handelt es sich nicht um Liebe, sondern eher um eine Art natürlichen Jagdinstinkt und vielleicht geht es dir auch ein bisschen darum, dein Ego zu pushen. Wenn es dir gelingt, dich deinem Traummann oder deiner Traumfrau doch zu nähern, kann aus eurer Verbindung zwar Liebe erwachsen, es kann aber auch gut sein, dass dir schlagartig bewusst wird, dass er oder sie doch nicht so spannend ist, wie du dachtest.

5. Sehnsucht

Kennst du das Gefühl, wenn du dich regelrecht nach einem Menschen verzehrst? Du wünschst dir nichts mehr auf der Welt, als ihn in deine Arme zu schließen, dicht an dich zu drücken und nie wieder loszulassen. Viele Menschen, die eine Person lieben, empfinden starke Sehnsucht, wenn sie längere Zeit von dieser Person getrennt sind. Aber Sehnsucht muss nicht immer aus Liebe heraus entstehen und ist auch nicht mit ihr gleichzusetzen. Erinnerst du dich noch an deine Urlaubsliebe? Ihr habt zusammen in der Sonne gelegen, seit Hand in Hand am Strand entlang gelaufen und seit abends gemeinsam essen gegangen. Kurzum: Ihr hattet eine tolle Zeit miteinander. Als du zurück zu Hause warst, hattest du fruchtbare Sehnsucht nach deiner Urlaubsbekanntschaft und am liebsten hättest du sofort wieder deine Koffer gepackt und wärst direkt zurück in ihre oder seine Arme geflogen. Aber hast du diesen Menschen wirklich geliebt? Oder galt deine Sehnsucht vielmehr dem aufregenden Erlebnis und der lockeren Atmosphäre fernab von allen Sorgen und Alltagsverpflichtungen?

Fazit: Liebe ist leicht zu verwechseln

Auch wenn wir es uns nicht gerne eingestehen: Liebe lässt sich leicht mit anderen Gefühlen verwechseln. Oft wird uns diese Verwechselung erst im Nachhinein bewusst, wenn die eigenen Emotionen etwas nachgelassen haben. Ein guter Anhaltspunkt, um herauszufinden, ob wir für einen Menschen wirklich Liebe empfinden, ist es immer, sich zu fragen: Geht es hier vorrangig um mich und meine Gefühle oder wirklich um den anderen Menschen und sein Wohlbefinden? Denn echte Liebe ist nicht von Egoismus getrieben.

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