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Verliebt in einen Kuschelmuffel – 6 Gründe, warum dein Freund nicht mit dir schmust

Verliebt in einen Kuschelmuffel – 6 Gründe, warum dein Freund nicht mit dir schmust

Du bist verliebt über beide Ohren. Am liebsten würdest du deinen Schatz ganz fest an dich drücken und nie wieder loslassen. Ein paar zärtliche Berührungen hier, ein Küsschen dort – Kuscheln und Knuddeln gehört für dich zu einer glücklichen Partnerschaft einfach dazu. Und es könnte alles so schön sein, wenn dein Freund nur genauso gerne schmusen würde wie du.

Jeder Mensch hat seinen ganz individuellen Bedarf an körperlicher Nähe. Wenn zwei Menschen sich verlieben und eine Beziehung miteinander eingehen, gelingt es ihnen meistens mit der Zeit, eine gemeinsame Ebene zu finden. Manchmal ist es aber auch so, dass die Wünsche des Paares so unterschiedlich sind, dass einer von beiden dauerhaft frustriert ist, weil er sich nach mehr zärtlicher Zuwendung vom Partner sehnt. Dass sie in Sachen Kuschelbedüftigkeit nicht zusammenpassen, fällt vielen Frischverliebten zunächst aber nicht auf. Denn es ist ganz natürlich, dass Menschen am Anfang einer neuen Liebe dazu neigen, mehr Zärtlichkeiten auszutauschen. Selbst, wenn Mann oder Frau in Wirklichkeit ein wahrer Kuchelmuffel ist, wird er oder sie sich anfangs große Mühe geben, um den neuen Partner nicht zu enttäuschen und ihm seine Liebe offen zu zeigen.

Vielleicht sehnst auch du dich nach mehr Nähe und Geborgenheit in deiner Beziehung, während dein Freund lieber auf Distanz geht. Sicher wirst du dich dann fragen, wieso er so ungern körperliche Nähe zulässt. Liegt es vielleicht an dir? Hat er einfach Angst, sich zu stark an dich zu binden oder sind schlechte Erfahrungen der Grund für seine scheinbare Gefühlskälte?

Wir sind der Sache auf den Grund gegangen und stellen dir 6 mögliche Erklärungen vor.

1. Er hat mit eurer Beziehung innerlich bereits abgeschlossen

Auch, wenn du es nicht gerne hören magst: Es kann durchaus sein, dass dein Freund sich bereits innerlich von dir verabschiedet hat. Besonders, wenn ihr schon lange zusammen seid und er früher sehr fürsorglich und zärtlich mit dir umgegangen ist, könnte eine plötzliche Wandlung darauf hindeuten, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat oder gar eine Geliebte hat. Manchen Menschen fällt es schwer, eine langjährige Beziehung zu beenden und den Partner, der sie lange Zeit auf ihrem Lebensweg begleitet hat, vor den Kopf zu stoßen. Vielleicht ist es bei deinem Freund genauso. Wenn du die Vermutung hast, dass seine Gefühle dir gegenüber erkaltet sind, sprich ihn offen darauf an. Auch wenn du damit Gefahr läufst, etwas zu hören, was du nicht hören möchtest. Letztlich ist es für beide Seiten besser, wenn die Fronten geklärt sind.

2. Er findet dich nicht mehr attraktiv

Hast du dich in letzter Zeit vielleicht körperlich stark verändert? Es gibt viele Faktoren, die Einfluss auf unser äußeres Erscheinungsbild nehmen können. Neben einer Schwangerschaft, können auch Krankheiten, physischer oder psychischer Natur, dafür sorgen, dass unser Körper Spuren davonträgt. Sollte das bei dir der Fall sein, kann das eine mögliche Erklärung dafür sein, warum dein Freund dich nicht mehr so gerne anfassen mag. Wenn er bereits offen an deinem Aussehen herumnörgelt, weil du vielleicht ein paar Kilos zugelegt hast, dann mache dir bitte ernsthaft Gedanken darüber, ob er der Richtige für dich ist. Dein Partner sollte dich in allen Lebenslagen unterstützen und dir besonders dann, wenn du es am meisten brauchst, Geborgenheit und Sicherheit geben.

3. Er hat Angst vor zu viel Nähe

Viele Frauen, die sich von ihrem Partner nicht ausreichend geliebt fühlen, neigen dazu, den Fehler bei sich selber zu suchen. Dabei sind die Gründe für das mangelnde Interesse an Kuschleinheiten manchmal tief in SEINER geschundenen See vergraben. Vielleicht hat dein Freund bereits mehrfach schlechte Erfahrungen in anderen Beziehungen gemacht und hat nun Angst vor einer erneuten Enttäuschung. Der Austausch von Kuscheleinheiten festigt die Bindung zwischen zwei Menschen. Seine innere Barriere ist somit womöglich der Grund, der ihn daran hindert, öfter mit dir auf Tuchfühlung zu gehen. Denn je fester und inniger die Beziehung zu dir wird, desto verletzlicher ist er für eine neue Enttäuschung, die du ihm bescheren könntest.

4. Er ist unzufrieden mit sich selber oder hat Probleme

Viele Menschen neigen dazu, besonders dann, wenn das Leben ihnen Steine in den Weg legt, Halt bei ihrem Partner zu suchen und in der Geborgenheit seiner Arme neue Kraft zu schöpfen. Andere wiederum tragen ihre inneren Kämpfe lieber mit sich selber aus und entfernen sich in schwierigen Zeiten von ihnen nahestehenden Personen. Sie wollen sich dann lieber ganz auf sich konzentrieren oder möchten niemanden mit ihren Problemen belasten. Wenn dein Freund beispielsweise häufig Stress im Job hat, könnte das eine Erklärung dafür sein, warum er sich abends lieber zurückzieht und deine Kuschelversuche ignoriert.

5. Er hat nie gelernt, Zärtlichkeiten zu empfangen und zu geben

So traurig es klingen mag: Nicht jedes Kind wächst in einer liebevollen Umgebung auf, in der Schmusen und Knuddeln an der Tagesordnung sind. Ein Mensch, der als Kind nur selten in den Arm genommen wurde und nie die bedingungslose Liebe seiner Eltern gespürt hat, kann auch im späteren Leben Schwierigkeiten damit haben, körperliche Nähe als angenehm zu empfinden. Möglicherweise geht es deinem Freund genauso. Wenn du die Vermutung hast, dass dein Freund nie gelernt hat, liebevolle Zärtlichkeiten auszutauschen, solltest du besonders einfühlsam und geduldig mit ihm sein.

6. Er fühlt sich überfordert

Genauso wie es regelrechte Kuschelmuffel gibt, gibt es auch Menschen, die scheinbar zum Dauerschmusen geboren sind. Kann es sein, dass du zur zweiten Gattung gehörst? Wenn du eine Person bist, die sehr viel körperliche Nähe von ihrem Partner braucht, um glücklich zu sein, und du diese Nähe permanent einforderst, ist dein Freund möglicherweise schlicht überfordert von deinen Wünschen. Auch, wenn er prinzipiell gerne mit dir kuschelt, ist die Intensität und Häufigkeit, die für dich gerade richtig ist, für ihn vielleicht einfach zu viel. Wenn du dich dauernd beschwerst, dass er dir zu wenig Aufmerksamkeit widmet, wird er mit der Zeit vermutlich immer häufiger auf Abstand gehen. Versuche in diesem Fall, ihm etwas weniger abzuverlangen und warte, bis er von alleine auf dich zukommt.

Niemand wird dir besser sagen können, warum dein Freund so wenig mit dir schmust, als er selber. Also frage ihn einfach. Aber Vorsicht! Vermeide es, ihm Vorwürfe zu machen. Rede lieber von dir und deinen Gefühlen. Wenn du einen konkreten Verdacht hast, dann äußere ihn behutsam und serviere ihm nicht eine fertige Diagnose, von der du nicht mehr abzubringen bist. Auch Drohungen sind hier fehl am Platze. Versichere ihm lieber, dass dir viel an eurer Beziehung liegt und das du möchtest, dass ihr beide gemeinsam glücklich seid. Wenn er das Gefühl hat, dass er dir Vertrauen kann und du jederzeit Verständnis für ihn und seine Situation aufbringen wirst, wird er sich dir vermutlich öffnen und dir erklären können, warum er sich dir gegenüber manchmal abweisen verhält. Dann habt ihr eine gute Basis, um gemeinsam ein ausgewogenes Kuschelverhalten zu entwickeln, das euch beide glücklich macht. Sollte sich aber herausstellen, dass er stur bleibt und keine Bereitschaft zeigt, etwas an dieser für dich unbefriedigenden Situation zu ändern, musst du entscheiden, ob du dauerhaft deine Bedürfnisse unterdrücken möchtest oder ob es an der Zeit ist, getrennte Wege zu gehen.

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