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Schluss machen – aber wie? Trennung endlich durchziehen!

Schluss machen – aber wie? Trennung endlich durchziehen!

Spielst du schon seit Längerem mit dem Gedanken, deine Beziehung zu beenden, aber bist dir noch unsicher, wie du das Ganze angehen sollst? Viele Menschen drücken sich vor dem Trennungsgespräch und schieben es immer weiter vor sich her. Dabei verharren sie in einer Partnerschaft, die sie schon längst nicht mehr glücklich macht und rauben so sich und ihrem Partner die Chance, ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen – eines, das für beide ganz neue Möglichkeiten und die Aussicht auf mehr Zufriedenheit mit sich bringen könnte. Der Grund dafür sind unterschiedliche Ängste, die teilweise sehr bewusst wahrgenommen werden, zum Teil aber auch unterschwellig eine Rolle spielen.

Eine Beziehung zu beenden, ist nie ganz einfach. Besonders dann, wenn man keine Wut auf den Partner hegt und dieser sich nichts Offensichtliches hat zuschulden kommen lassen. Doch manchmal reichen die eigenen Gefühle einfach nicht mehr aus, man hat sich in einen anderen Menschen verliebt oder hat ganz einfach eine andere Vorstellung von einem gemeinsamen Leben.

Wir haben ein paar Tipps für dich gesammelt, die es dir erleichtern sollen, endlich den langersehnten Schlussstrich unter deine Beziehung zu setzen, damit du wieder frei wirst für ein neues Liebesglück.

Was dich noch davon abhält, dich endgültig zu trennen

Betrachten wir erst einmal die Gründe, die dich noch davon abhalten, mit deinem Partner Schluss zu machen. Sie sind sozusagen die Fesseln, die dich in einer Beziehung halten, die dich schon längst nicht mehr glücklich macht. Und sie sind es auch, die dich noch immer zögern lassen, endlich das erlösende Trennungsgespräch zu führen.

Du möchtest deinen Partner nicht verletzen

Es ist verständlich, dass du deinen Partner nicht unnötig verletzten möchtest. Aber eine Trennung ist immer schmerzlich. Das ist jedoch kein Grund dafür, für immer mit jemandem zusammenzubleiben.

Du fühlst dich verantwortlich für deinen Partner

Natürlich fühlst du dich ein Stück weit verantwortlich für deinen Partner. Das ist ein ganz selbstverständlicher Bestandteil einer Beziehung. Aber du bist nicht verantwortlich für sein Lebensglück und du wurdest auch nicht dazu geboren, dich dafür aufzuopfern.

Du hast Angst vor der Reaktion deines Partners

Manche Menschen reagieren sehr heftig, wenn sie verlassen werden. Von Drohungen bis Nervenzusammenbrüchen ist alles dabei. Wenn du schon eine Vorahnung hast, wie dein Partner die Trennung aufnehmen wird, solltest du dich entsprechend auf seine Reaktion vorbereiten.

Du fürchtest dich davor, von deinem Umfeld verurteilt zu werden

Du kannst sicher sein, dass jeder in deinem näheren Umfeld seine ganz eigene Meinung zu eurer Trennung haben wird, und diese wird sicher nicht immer zu deinen Gunsten ausfallen. Aber es geht hier um dein Leben und das solltest du nicht nach den Erwartungen anderer ausrichten.

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Gründe, die dafür verantwortlich sein können, dass du noch nicht bereit bist, deine Beziehung zu beenden, obwohl du dir sicher bist, dass sie keine Zukunft mehr hat. Vielleicht weißt du einfach nicht, wohin du nach der Trennung gehen sollst, bist dir unsicher, wie es danach weitergehen soll oder du fühlst dich durch gemeinsame Kinder oder in finanzieller Hinsicht zu stark an deinen Partner gebunden. Nimm dir einen Zettel zur Hand und notiere darauf alles, was dir hierzu in den Sinn kommt. Und dann setze dich ehrlich mit deinen Ängsten und Bedenken auseinander. Finde Antworten auf die noch offenen Fragen und halte dir vor Augen, dass du nicht allein für das Glück anderer verantwortlich bist, sondern auch dir selber gegenüber eine Verantwortung trägst.

So bereitest du dich auf das Trennungsgespräch vor

Nachdem du dich mit deinen Ängsten befasst hast und hoffentlich für dich selber zufriedenstellende Antworten und geeignete Lösungsansätze finden konntest, geht es darum, allen Mut zusammenfassen und das Trennungsgespräch zu führen. Mit der richtigen Vorbereitung wird es dir leichter fallen. Deshalb:

1. Wähle den Zeitpunkt mit Bedacht

Dem Partner zwischen Tür und Angel zu sagen, dass man sich trennen möchte, während er gerade zu einem Termin hetzt, hat nur zur Folge, dass Dinge ungeklärt bleiben und das eigentliche Gespräch auf einen späteren Zeitpunkt verlagert wird. Besser ist es, wenn alles unmittelbar und ganz in Ruhe besprochen werden kann. Außerdem ist es fairer, wenn du einen Zeitpunkt wählst, bei dem du das Gefühl hast, dass es deinem Partner verhältnismäßig gut geht, anstatt ihn mit deiner Verkündung gerade dann zu erwischen, wenn er ohnehin schon mit anderen Problemen, wie zum Beispiel einer Krankheit, zu kämpfen hat. Denn dann wird es auch für dich schwieriger, konsequent zu deiner Entscheidung zu stehen.

2. Schaffe den geeigneten Rahmen

Wo könntest du das Trennungsgespräch am besten stattfinden lassen? Du kennst deinen Partner am besten und hast wahrscheinlich ein Gefühl dafür, innerhalb welcher Umgebung euer Trennungsgespräch die besten Chancen hat, einen möglichst stressfreien Verlauf zu nehmen. Manchmal ist es hilfreich, einen neutralen Ort aufzusuchen, da die eigenen vier Wände zu stark mit den Erinnerungen an die gescheiterte Beziehung behaftet sind. Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass ihr beide möglichst ungestört und unter euch seid.

3. Überlege dir, was du sagen willst

Sicher wirst du es auch schon bei anderen wichtigen Gesprächen so gemacht haben: Überlege dir vorher ganz genau, wie du das Trennungsgespräch eröffnen willst und was du sagen möchtest. Wahrscheinlich kannst du bereits abschätzen, wie dein Partner regieren wird und mit welchen Aussagen und Argumenten du zu rechnen hast. Auch hier kannst du dir schon vorab überlegen, was du darauf entgegnest. Das wird dir die notwendige Sicherheit geben, um stark zu bleiben und dein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Ein Tipp zum Schluss

Du hast hin und her überlegt, Pro- und Kontra-Listen erstellt und dir schon genauestens ausgemalt, wie es nach der Trennung weitergehen soll? Aber die Aussicht auf ein Leben ohne deinen Partner macht dich nicht so recht glücklich und beim Gedanken an das Trennungsgespräch möchtest du am liebsten flüchten? Dann bist du dir vermutlich noch nicht wirklich sicher, ob du deine Beziehung beenden solltest. Vielleicht hegst du insgeheim noch die Hoffnung, dass alles besser wird und ihr doch noch gemeinsam glücklich werdet. Aber auch hier gilt: Rede mit deinem Partner! Denn nichts wird sich von alleine ändern. Finde heraus, ob und was ihr beide tun könnt, damit eure Liebe eine zweite Chance erhält. Danach kannst du deine Entscheidung – zu gehen oder zu bleiben immer noch treffen.

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