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Mit diesen Fehlern beim Chatten gefährdest du deine Beziehung

Mit diesen Fehlern beim Chatten gefährdest du deine Beziehung

WhatsApp und andere Messengerdienste sind längst ein Teil unserer alltäglichen Kommunikation mit unseren Mitmenschen geworden. Auch in Beziehungen sind kurze Nachrichten ein beliebtes Mittel, um über den Tag hinweg mit unserem Liebsten oder unserer Liebsten in Kontakt zu bleiben. Zurecht, denn kleine Liebesbotschaften können die Beziehung stärken und ein Gefühl von Nähe schaffen, obwohl man räumlich getrennt ist. Sie helfen uns unsere Sehnsucht nacheinander besser zur ertragen und signalisieren dem Partner, dass man an ihn denkt. Auf der anderen Seite kann das Chatten mit dem Partner aber auch für Konfliktpotenzial sorgen und eine Beziehung belasten. Die folgenden Fehler solltest du deshalb besser vermeiden:

Auf eine Nachricht nicht antworten

Es passiert ganz leicht. Du sitzt in einem wichtigen Meeting, schaust schnell auf die auf deinem Handy eintrudelnde Nachricht deines Partners und weil du gleich im Anschluss noch so viele wichtige Dinge zu erledigen hast, vergisst du später zu antworten. Dass dein Freund oder deine Freundin daraufhin beleidigt ist oder sich vielleicht sogar Sorgen macht, dass dir etwas passiert sein könnte, ist verständlich. Besser ist es, du antwortest mit einem kurzen: “Bin im Stress. Melde mich später bei dir, Schatz.“ und schon ist der drohende Konflikt erfolgreich abgewendet. Oder aber ihr beide verständigt euch darauf, dass keine Reaktion bedeutet, dass ihr gerade einfach nicht schreiben könnt.

Auf eine Nachricht erst sehr spät antworten

Deinen Partner oder deine Partnerin ohne triftigen Grund lange auf eine Antwort warten zu lassen ist nicht die feine Art. Dein Schatz könnte mit Recht sauer auf dich sein, wenn er dir offensichtlich nicht so wichtig ist, als dass du dir gerne eine Minute Zeit nehmen würdest, um mit ein paar liebevollen Worten auf seine Nachricht zu reagieren. Solltest du zu den Menschen gehören, die diese ganze Hin- und Herschreiberei grundsätzlich nervt und die lieber von Angesicht zu Angesicht mit ihrem Partner kommunizieren, dann solltest du das gleich am Anfang einer Beziehung klarstellen. So vermeidest du Missverständnisse und erfährst von vornherein, welche Erwartungshaltung dein neuer Partner in Bezug auf dieses Thema hat.

Die Emoji-Falle

Emojis sind beim Texten äußerst beliebt. Kein Wunder, denn mit allerhand Smileys und unterschiedlichen kleinen Symbolen lässt sich vieles ganz auf die Schnelle ausrücken, ohne umständlich nach den richtigen Worten suchen zu müssen. Aber Emojis in deinen Textbotschaften können unter Umständen die Beziehung zu deinem Freund oder deiner Freundin gefährden. Denn bei der Verwendung von Emojis tappst du womöglich in eine dieser Fallen:

  • Dein Partner interpretiert einige Emojis vielleicht ganz anders als du und schon kann es zwischen euch zu einem Missverständnis kommen.
  • Du nutzt in deinen Nachrichten fast immer dieselben Emojis und aus irgendeinem banalen Grund entscheidest du dich plötzlich mal für ein ganz anderes Symbol. Dein Partner könnte verwundert sein und sich fragen, welche Bedeutung hinter deinem Sinneswandel steckt.
  • Wenn deine Textbotschaften an deinen Schatz bisher voller Herzchen und verliebter Smileys waren und du abrupt aufhörst, Emojis zu benutzen, könnte dein Partner vermuten, dass deine Gefühle nachgelassen haben.

 

Eine versendete Nachricht löschen

Manche Messengerdienste bieten die Möglichkeit, eine versendete Nachricht im Nachhinein zu löschen. Der Empfänger sieht dann unter Umständen, dass eine Nachricht eingegangen ist, erhält aber den Hinweis, dass der Inhalt gelöscht wurde. Eine gelöschte Nachricht wirft immer Fragen auf. Wenn du also eine an deinen Partner verschickte Textbotschaft löschst, solltest du ihm besser gleich sagen, warum du das getan hast. So beugst du unnötigen Spekulation vor und verhinderst, dass dein Freund oder deine Freundin misstrauisch wird.

Status, Lesebestätigungen & Co.

Ob man möchte, dass die eigenen Kontakte sehen, wann man zuletzt aktiv war und ob man eine empfangene Nachricht gelesen hat, ist wohl Geschmacksache. Solltest du dich aber dazu entscheiden, deine bisherigen Einstellungen zu ändern, ist es ratsam, deinen Partner davon in Kenntnis zu setzten. Denn wenn deine bessere Hälfte plötzlich ohne Vorankündigung feststellen muss, dass sie nicht mehr sehen kann, wann du das letzte Mal online warst, könnte sie vermuten, dass du etwas zu verheimlichen hast. Vorsicht ist auch beim aktuellen Status geboten. Sieht dein Partner, dass du tagsüber im Messenger öfter aktiv bist und offensichtlich Nachrichten verfasst, die aber an einen anderen Empfänger als ihn gehen, könnte ein Streit am Abend vorprogrammiert sein. Nämlich dann, wenn du behauptest, dass du den ganzen Tag lang mit niemandem geschrieben hast.

Pünktchen und zweideutige Anmerkungen

Eine Textbotschaft mit Pünktchen zu beenden, die darauf hinweisen, dass es noch mehr zu sagen beziehungsweise zu schreiben gäbe, ist keine gute Idee. Damit sorgst du bei deinem Freund oder deiner Freundin für einen unnötigen Interpretationsspielraum, den er oder sie vollkommen falsch nutzen könnte. Gleiches gilt für sehr knappe, unklare oder zweideutige Anmerkungen. Der Satz “Ich habe mich gestern Abend geärgert …“ kann zum Beispiel alles Mögliche bedeuten und deinen Partner – je nachdem, wie er ihn auffasst – verärgern, verunsichern oder ihn sogar an eurer Beziehung zweifeln lassen. Dabei bezieht sich dein Text womöglich auf etwas, das mit deinem Partner oder eurer Beziehung rein gar nichts zu tun hat.

Fazit: Klärt Wichtiges besser persönlich

Für süße Liebesbekundungen oder kurze und sehr klare Absprachen zwischendurch eignen sich Messengerdienste sehr gut. Wenn du mit deinem Partner aber ein komplexes oder wichtiges Thema zu klären hast, ist es immer besser, wenn ihr euch persönlich trefft und miteinander redet. So könnt ihr Unstimmigkeiten und Missverständnisse vermeiden oder gleich aus dem Weg räumen. Ansonsten gilt beim Chatten mit deinem Schatz: Wie in allen anderen Bereichen eurer Beziehung auch, müsst ihr euch auch hier gegenseitig vertrauen können. Außerdem solltet ihr beide bei einem unguten Gefühl oder Unklarheiten den jeweils anderen einfach fragen, was er mit seiner Nachricht ausdrücken wollte und ihm am besten auch erklären, wie seine Botschaft bei euch angekommen ist. So lernt ihr mit der Zeit, wie ihr miteinander kommunizieren müsst, damit es nicht zu unnötigen Missverständnissen kommt, die eure Beziehung gefährden können.

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