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Kuschelfrust statt Kuschellust – 10 Dinge, die beim Schmusen stören und was dagegen hilft

Kuschelfrust statt Kuschellust – 10 Dinge, die beim Schmusen stören und was dagegen hilft

Was gibt es Besseres, als nach einem langen Tag eng umschlungen mit dem Partner oder der Partnerin auf dem Sofa zu lümmeln und die Nähe des anderen zu genießen? Jetzt ist die beste Zeit, um miteinander zu reden und sich gegenseitig die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Einfach mal abschalten, Kraft tanken und sich fallen lassen – Kuscheln kann so schön sein. Muss es aber nicht! Denn es gibt so manchen Störfaktor, der euch den Spaß am Kuscheln so richtig vermiesen kann. Bestimmt habt ihr schon Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Kuschelkiller gemacht. Wir stellen euch die häufigsten vor und geben euch Tipps, wie ihr am besten mit ihnen umgeht.

1. Unterschiedliches Temperaturempfinden

Kuscheln unter der Decke? Herrlich für sie, eine Qual für ihn. Frauen haben häufig ein ganz anderes Temperaturempfinden als Männer. Während sie noch dem Kältetod entgegenfröstelt, wischt er sich schon die Schweißperlen von der Stirn. Kommt euch bekannt vor? Dann nehmt aufeinander Rücksicht und vor allem: Macht euch nicht übereinander lustig. Die Wohlfühltemperatur kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Versucht eure gemeinsame Kuschelzeit für beide so angenehm wie möglich zu gestalten. Jeder von euch sollte sich so kleiden, wie er sich am wohlsten fühlt. Und wenn einer von beiden noch ein Paar Wollsocken und eine Decke über den Schultern braucht – was soll’s? Schließlich gibt es beim Kuscheln keinen Dresscode und ihr findet garantiert noch genügend zugängliche Körperpartien an eurem Schatz, die ihr ungehindert kraulen könnt.

2. Kalte Füße

Auch für diese Störung beim Kuscheln sind Frauen oft der Auslöser. Kalte Füße können den Partner beim Zärtlichkeitenaustausch ganz schön aus der Bahn werfen. Es ist aber auch wirklich unangenehm, ständig diese Eisklumpen irgendwo an den eigenen Beinen zu spüren. Ob sie nun zu ihm oder zu ihr gehören: Socken drauf und basta. Leichter lässt sich ein Kuschelproblem wohl kaum lösen.

3. Lange Haare

Lange Haare wirken verführerisch und manch ein Mann liebt es, beim Schmusen seiner Freundin durch die seidige Haarpracht zu fahren. Nicht so schön ist es dagegen, wenn selbige ihn dauernd am Gesicht kitzelt, in seinem Mund landet oder sich in seiner Uhr verfängt. Letzteres kann vor allem für sie recht schmerzhaft werden. Ganz abgesehen von dem Gefühl, wenn er sich bei dem Versuch, sich neu zu positionieren, auf den Haaren seiner Liebsten wiederfindet. Also Mädels, wenn ihr schon Erfahrungen mit beim Kuscheln eingeklemmten Haaren gemacht habt, bindet sie euch doch einfach locker zusammen. Es ist viel einfacher, auf einen Pferdeschwanz zu achten, als auf schätzungsweise 100.000 einzelne Haare, die wild in der Gegend herumwuseln.

4. Kratzender Bart

Kommen wir doch jetzt mal zur männlichen Spezies. Die Bartträger unter euch werden sie sicher kennen, die Klagerufe der Freundin, wenn ihr mit eurer Gesichtsbehaarung über ihre zarte Pfirsichhaut schrappt. Und auch, wenn ihr es euch kaum vorstellen könnt, es fühlt sich tatsächlich so an, als ob euch jemand mit einem Stück Schmirgelpapier durch das Gesicht fährt. Wenn Rasieren für euch partout keine Alternative ist, dann seid doch bitte einfach ein klein wenig vorsichtiger.

5. Störender Schmuck

Was soll schon passieren, wenn ihr beim Kuscheln euren Schmuck anlasst? Genau genommen nicht viel, außer, dass ihr den anderen aus Versehen kratzen könntet, euch mit euren Haaren darin verheddert oder euch gegenseitig unangenehm kühlt. Kann man ertragen. Kann man aber auch ganz einfach vermeiden. Legt bei einer geplanten Kuschelsession alle potenziell störenden Schmuckstücke einfach ab. Das ist kein großer Akt und verhindert nervige Unterbrechungen.

6. Unangenehme Gerüche

Wenn man jemanden so richtig gern hat, kann man ihn in der Regel auch gut riechen. Trotzdem ist es furchtbar unangenehm, den Mundgeruch des anderen einzuatmen, wenn man sich gerade in den Armen liegt. Gleiches gilt für Schweiß und übermäßig stark duftende Parfüms. Die Tatsache, dass der andere die eigenen Körperausdünstungen stillschweigend hinnimmt, heißt noch lange nicht, dass er sie auch genießt. Also zeigt ein wenig Rücksicht und vermeidet geruchliche Eskapaden. Wie das geht, wisst ihr sicher auch ohne gute Ratschläge.

7. Unterschiedliche Erwartungen

Sehr nervig kann es sein, wenn ihr als Paar ganz unterschiedliche Erwartungen an eure gemeinsame Schmusezeit habt. Während sie sich vielleicht nur ihre Portion Nähe erhofft, denkt er möglicherweise schon einen Schritt weiter und sieht das Ganze als Vorspiel. Aber wir wollen hier niemanden diskriminieren. Natürlich kann es auch umgekehrt laufen und in Wirklichkeit ist er der wahre Kuschelhase, während sie nur die Unschuldige mimt und doch mehr möchte. Ganz gleich, aus welchen Gründen ihr miteinander kuschelt, seid aufrichtig zueinander. Denn, wenn ihr euch permanent gegenseitig enttäuscht, kann es mit der Lust auf Kuscheleinheiten ganz schnell vorbei sein.

8. Eingeschlafene Körperteile

Das hat sich jeder schon einmal erlebt. Ihr liegt gerade so bequem beieinander und habt gar keine Lust, euch zu bewegen. Bis es irgendwann anfängt, im Arm oder Bein leicht zu kribbeln. Aus dem leichten Kribbeln wird im Nu ein unangenehmes Taubheitsgefühl. Da hilft nur noch Bewegung, damit die außer Gefecht gesetzte Gliedmaße wieder zum Leben erwacht. Daher wechselt beim Schmusen lieber öfter mal die Position. Und denkt daran, dass auch der entzückendste Kopf auf jeder noch so kräftigen Männerbrust zu einer tonnenschweren Last werden kann. Übrigens verhält es sich mit jedem noch so begehrlichen Männerbein genauso, wenn selbiges über einen längeren Zeitraum auf ihrem Körper gebettet ist.

9. Eifersüchtige Haustiere

Das Schmusen mit dem geliebten Vierbeiner ist fast so schön wie das Kuscheln mit dem oder der Liebsten. Aber manchmal ist es einfach Zeit für traute Zweisamkeit unter Menschen. Blöd nur, wenn Katze oder Hund das ganz anders sehen und ständig versuchen, sich zwischen euch zu drängen. Nun gut, den richtigen Zeitpunkt, dem lieben Tierchen beizubringen, dass das so nicht funktioniert, habt ihr wahrscheinlich schon verpasst. Aber es ist ja bekanntlich nie zu spät. Mit ein wenig Konsequenz und liebevoller Zurechtweisung lässt sich einiges bewirken. Und wenn euer geliebter Vierbeiner weiterhin darauf besteht, eurer Kuschelzeit beizuwohnen, könnt ihr euch Hilfe bei einem Tiertrainer holen – aber natürlich nur, wenn ihr beide eure Ruhe wollt.

10. Unwiderstehliches Fernsehprogramm

Wahrscheinlich tut ihr es ganz oft. Und eigentlich ist auch gar nichts dagegen einzuwenden, während des Fernsehens zu kuscheln. Dabei kann man sich herrlich berieseln lassen und sich gleichzeitig wohlig in die Arme des anderen kuscheln. Das funktioniert zumindest dann gut, wenn beide annähernd dieselben Prioritäten haben – nämlich entweder mehr kuscheln oder mehr fernsehen. Anders sieht es aus, wenn sie versucht, mit ihrem fußballverrückten Freund zu schmusen, während er ein Spiel schaut. Oder, wenn er sie knuddeln möchte, während der Held in ihrer Lieblingsserie gerade fremdgeht. Dann hat einer von beiden auf jeden Fall schlechte Karten und hofft vergebens auf erwiderte Liebesbekenntnisse, zumal er oder sie irgendwie doch immer im Bild ist. Auch hier gilt: Redet miteinander! Heute ist das Fernsehprogramm einfach wichtiger? Dann habt Verständnis füreinander und gönnt euch die kleine Auszeit vor der Flimmerkiste, ob zu zweit oder allein.

Ihr seht, beim Kuscheln kann so einiges schiefgehen. Mit ein bisschen Einfühlungsvermögen und einer Portion Ehrlichkeit gelingt es euch aber bestimmt, eine Weile ganz ungestört im Kuschelhimmel zu verweilen.

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