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Das Panda-Syndrom – Wenn das Liebesleben nur noch aus Kuscheln besteht

Das Panda-Syndrom – Wenn das Liebesleben nur noch aus Kuscheln besteht

Es ist auch einfach zu verlockend: Sich abends nach einem langen Tag zusammen mit seinem Partner oder der Partnerin gemütlich auf die Couch zu legen, sich genüsslich aneinander zu kuscheln und – einzuschlafen. Ein Szenario, das sich vor allem in Langzeitbeziehungen tausendfach wiederholt und oft schon zu einer lieb gewonnen Routine geworden ist. Manchmal rafft man sich noch dazu auf, vor dem Einschlafen gemeinsam das Bett aufzusuchen und viel seltener, sich ein wenig über die Erlebnisse des vergangenen Tages auszutauschen. Ein zärtlicher Kuss, eine liebevolle Umarmung – zu mehr ist man nicht mehr imstande, bevor man eng aneinandergeschmiegt in das Land der Träume eintaucht. Vorbei sind die Zeiten, in denen man noch jede freie Minute dazu nutzte, sich gegenseitig die Klamotten vom Leib zu reißen und sich der puren Leidenschaft hinzugeben. Wenn das Liebesleben eines Paares nur noch aus zärtlichen Kuscheleinheiten besteht, spricht man vom Panda-Syndrom.

Ein niedlicher Begriff für ein weiterverbreitetes Phänomen

Man möchte sie herzen, knuddeln und einfach nur liebhaben. Pandas – pelzige, schwarz-weiße Säugetiere mit niedlichen Knopfaugen, die vor allem für eines bekannt sind: ihre gemütliche, fast schone träge Art. Diesen possierlichen Tierchen wird gerne nachgesagt, dass die sogar zum Liebemachen zu faul sind. Ihren Eigenschaften verdanken sie, dass ein Phänomen, das vor allem in längeren Beziehungen häufig anzutreffen ist, nach ihnen benannt wurde: das Panda-Syndrom. Immer dann, wenn ein Paar über einen längeren Zeitraum keine Lust mehr verspürt, sich der schönsten Nebensache der Welt zu widmen, sondern sich stattdessen beim Zärtlichkeitenaustausch lieber auf energiesparendere Praktiken wie das Kuscheln beschränkt, spricht man vom Panda-Syndrom.

Wie kommt es zum Panda-Syndrom in einer Beziehung?

Man möchte sie herzen, knuddeln und einfach nur liebhaben. Pandas – pelzige, schwarz-weiße Säugetiere mit niedlichen Knopfaugen, die vor allem für eines bekannt sind: ihre gemütliche, fast schone träge Art. Diesen possierlichen Tierchen wird gerne nachgesagt, dass die sogar zum Liebemachen zu faul sind. Ihren Eigenschaften verdanken sie, dass ein Phänomen, das vor allem in längeren Beziehungen häufig anzutreffen ist, nach ihnen benannt wurde: das Panda-Syndrom. Immer dann, wenn ein Paar über einen längeren Zeitraum keine Lust mehr verspürt, sich der schönsten Nebensache der Welt zu widmen, sondern sich stattdessen beim Zärtlichkeitenaustausch lieber auf energiesparendere Praktiken wie das Kuscheln beschränkt, spricht man vom Panda-Syndrom.

Wie gefährlich ist das Panda-Syndrom für eine Beziehung?

Wenn zwei Liebende sich über den Austausch von Schmuseeinheiten gegenseitig ausreichend mit Zärtlichkeiten versorgen, sodass keiner von beiden sich vernachlässigt oder unbeachtet fühlt, stellt das Panda-Syndrom erst einmal keine Gefahr dar. Eine ansonsten intakte Beziehung kann durchaus über einen langen Zeitraum hinweg ohne Sex überstehen, wenn die Bedürfnisse beider Partner im Einklang sind. Kritisch wird es erst, wenn ein Partner sich mehr erhofft und sich dauerhaft mit “bloßem“ Kuscheln zufriedengeben muss. Das Gefühl, abgewiesen und mit seinen Wünschen nicht ernst genommen zu werden, sorgt für eine wachsende Unzufriedenheit, die letztlich eine Bedrohung für die Partnerschaft darstellen kann. In jedem Fall ist es ratsam, über die Gründe für die Flaute im Bett zu reden. Denn, wenn diese an ernsthafte Probleme, wie psychische oder körperliche Erkrankungen gekoppelt sind, kann es wichtig sein, sich Hilfe von Außen zu holen. Auch dauerhafter Stress und das Gefühl von Überlastung wirken sich im Zweifelsfall nicht nur auf das gemeinsame Liebesleben aus, sondern können auch der Auslöser für Missverständnisse und Streitereien sein, die die Beziehung auf allen Ebenen belasten.

Warum es schwer sein kann, der Panda-Falle zu entkommen

Je länger das Panda-Syndrom in einer Partnerschaft vorherrscht, desto schwieriger wird es, den Kreislauf aus Gemütlichkeit und Trägheit zu unterbrechen. Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere und können sich oft nur schwer dazu aufraffen, Veränderungen einzuleiten. Hinzu kommt das Gefühl, dass doch alles gut ist, so wie es ist. Aber auch ein anderer Grund kann dafür verantwortlich sein, dass ein Paar, das schon lange nicht mehr intim miteinander war, es nicht schafft, das eigene Liebesleben wieder zu beflügeln: die Angst, dass der eigene Partner abweisend reagiert, wenn man selber den ersten Schritt wagt. Deshalb ist es wichtig, einen offenen Umgang zu pflegen und gemeinsam zu entscheiden, ob es nicht vielleicht doch schön wäre, der körperlichen Liebe wieder mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das kann gelingen, indem man sich bewusst macht, was dazu geführt hat, dass die Leidenschaft und das Feuer füreinander erloschen sind. Denn dann hat man die Möglichkeit, dem Panda-Syndrom entgegenzuwirken und eventuelle Störfaktoren zu minimieren.

Wie man dem Panda-Syndrom den Kampf ansagt

Ist ein Paar sich erst einmal im Klaren drüber, was dazu geführt hat, dass das Panda-Syndrom es erwischt hat, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, dagegen anzukämpfen. Am effektivsten ist es, den inneren Schweinehund zu überwinden und ES einfach mal wieder zu tun. Denn wie sagt man so schön „Der Appetit kommt beim Essen“. Hier wird den Panda-Syndrom-Geplagten meist ganz schnell bewusst, dass sie viel zu lange auf etwas verzichtet haben, das sich so gut anfühlt, dass sie wieder mehr davon haben möchten. Hilfreich kann es auch sein, sich ganz nüchtern zum Sex zu verabreden und feste Termine im Kalender dafür vorzusehen. Wer es lieber ein wenig romantisch angehen möchte, kann natürlich auch mit fantasievollen Spielen, einem spontanen Kurzurlaub oder einer gekonnt inszenierten Verführungsstrategie dafür sorgen, dass die eigene Lust und die des Partners wieder entfacht wird. Manchmal wirkt es auch Wunder, einfach ein wenig in der Vergangenheit zu kramen und sich ins Gedächtnis zu rufen, wie aufregend die Anfangszeit als frischverliebtes Paar war. Das gemeinsame Lieblingslied, bei dem man sich das erste Mal geküsst hat, ein besonderer Duft, der an ein prickelndes Date erinnert oder ein Ort, an den man sich früher heimlich getroffen hat – all das kann bewirken, dass ein Paar sein träges Panda-Dasein wieder gegen ein aktives Liebesleben eintauscht.

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