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7 Gründe, warum es dir so schwerfällt, “Ich liebe dich“ zu sagen

7 Gründe, warum es dir so schwerfällt, “Ich liebe dich“ zu sagen

Du sagst es nie zu jemandem oder nur ganz selten. Vielleicht fährst du bisher auch ganz gut damit. Die Menschen, die dir am Herzen liegen, wissen schließlich, wie du tickst und was sie dir bedeuten. Sie kennen dich einfach schon lange genug oder sehen es genauso wie du: Über Gefühle muss man nicht sprechen. Doch dann – ganz unverhofft – tritt eine neue Person in dein Leben. Eine Person, für die es ganz selbstverständlich ist, ihre Empfindungen auch verbal zu äußern. Aus der anfänglichen Verliebtheit wird schnell mehr und in einem intimen Moment der Zweisamkeit fallen die magischen drei Worte: “Ich liebe dich.“ Du schluckst, fängst an zu schwitzen und drückst deinem Schatz schnell einen Kuss auf die Stirn. Ja, du bist dir ganz sicher: Das, was du empfindest, ist etwas ganz Großes. Aber die drei kleinen Worte wollen dir einfach nicht über die Lippen kommen.

Während es für viele Menschen ganz unproblematisch ist, anderen offen zu sagen, was sie für sie empfinden, fällt es anderen unendlich schwer, die Worte “Ich liebe dich“ auszusprechen. Wenn du zu den Letzteren gehörst, hast du dich vielleicht schon einmal gefragt, wieso das so ist. Wir haben 7 mögliche Gründe für dich:

1. Du überzeugst lieber durch Taten

Du warst noch nie ein Freund der vielen Worte und magst es auch nicht, wenn andere große Reden schwingen. Was für dich zählt, sind Taten und so hältst du es auch in der Liebe. Was nützen dir die süßesten Liebesbekundungen, wenn der andere dir nicht zeigt, was er für dich empfindet? Deshalb sind für dich liebevolle Gesten, Küsse, und Kuscheleinheiten der Liebesbeweis schlechthin. Wenn dann auch noch das Maß an Vertrauen und Zusammenhalt stimmt, bedarf es keiner Worte mehr.

2. Du findest es einfach kitschig und unnötig

Wenn du Pärchen siehst, die sich gefühlt alle fünf Minuten ein schnulziges “Ich liebe dich“ ins Ohr hauchen, kannst du nur die Augen verdrehen. Klar liebst du deinen Freund oder deine Freundin, aber das weiß dein Schatz auch so. Du siehst absolut keine Veranlassung dazu, diese drei kleinen Worte jeden Tag aufs Neue zu wiederholen und schon gar nicht im Beisein anderer Personen. Wer das nötig hat, ist entweder hoffnungslos kitschig veranlagt oder hat einfach ein zu hohes Geltungsbedürfnis.

3. Du hast Angst, dich zu verpflichten

Irgendwie heißt “Ich liebe dich“ ja auch: “Ich bin immer für dich da. Du kannst dich auf mich verlassen.“ Klingt ganz schön verbindlich, oder? Darauf hast du aber vielleicht gar keine Lust. Natürlich genießt du es, mit deiner neuen Liebe gefühlvolle Momente zu erleben und wundervolle Erfahrungen zu sammeln. Das heißt aber nicht, dass du bereit dazu bist, deine Freiheit aufzugeben und dich fest zu binden. Damit dein Schatz bloß nicht auf dumme Gedanken kommt, verkneifst du dir deshalb lieber jegliche Liebesbekundung. 

4. Du bist dir (noch) nicht sicher genug

Deine Idealvorstellung von der großen Liebe beinhaltet, dass du einen Menschen findest, mit dem du dich tief verbunden fühlst und mit dem du dein ganzes restliches Leben verbringen möchtest. Du bist überzeugt davon, dass die wahre Liebe etwas ganz besonderes Kostbares und vor allem auch Seltenes ist. Deshalb bist du dir unsicher, ob deine Gefühle schon groß genug sind, um sie als Liebe zu bezeichnen. Und weil du ein abgrundtief ehrlicher Mensch bist, wirst du auch zu niemandem leichtfertig “Ich liebe dich“ sagen.

5. Du willst dich nicht verwundbar machen

Jemandem seine Liebe zu gestehen, erfordert schon ein wenig Mut. Schließlich kann man sich nie zu einhundert Prozent sicher sein, ob der geliebte Herzenswunsch ebenso starke Gefühle für einen selber hegt, wie man sie für ihn empfindet. Was, wenn man zu viel in die Beziehung investiert und sie am Ende doch in die Brüche geht? Soll der andere sich dann wirklich an der Genugtuung erfreuen, dass man seinetwegen leidet? Niemals! Also sparst du dir die magischen drei Worte einfach und fühlst dich auf der sicheren Seite. Man weiß ja schließlich nie, was kommt.

6. Du hast den Glauben an die Liebe verloren

Möglicherweise bist du schon einmal von jemandem enttäuscht worden, der dir regelrecht das Blaue vom Himmel versprochen hat. Diese Person hat dir versichert, dass sie dich liebt und hat dich dennoch betrogen, belogen oder verlassen. Dann ist es ganz natürlich, dass die Worte “Ich liebe dich“ in deinen Augen jegliche Magie und tiefere Bedeutung verloren haben. Und bevor du selbst mit leeren Worthülsen um dich schmeißt, bist du lieber vorsichtig mit dem, was du sagst.

7. Dir fehlt die Übung

Wenn du noch nie zu jemandem “Ich liebe dich“ gesagt hast, kann es sein, dass es dir beim ersten Mal einfach schwerfällt. Oft braucht es aber nur ein wenig Überwindung. Spring über deinen Schatten und prüfe, wie es sich für dich anfühlt, die drei Worte auszusprechen. Die Reaktion deines Freundes oder deiner Freundin wird dich vielleicht ermutigen, dich in Zukunft viel häufiger zu trauen, offen über deine Gefühle zu sprechen. Und wenn er oder sie peinlich berührt zu sein scheint, anstatt dir freudestrahlend um den Hals zu fallen, sei nicht zu enttäuscht. Du weißt ja jetzt, an was es liegen könnte.

Vielleicht konnte dir einer unserer sieben Gründe zumindest ansatzweise eine Erklärung dafür liefern, warum es dir so schwerfällt “Ich liebe dich“ zu sagen. Wichtig ist, dass du dir nicht einreden lässt, dass mit dir etwas nicht stimmt. Denn jeder Mensch hat seine ganz eigene Art, seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Wähle die für dich richtige. Aber zeige auch Verständnis, wenn dein Partner oder deine Partnerin für sich eine ganz andere Möglichkeit gefunden hat und versuche, soweit es dir möglich ist, darauf einzugehen. Wenn ihr beide offen darüber sprecht, was Liebe für euch bedeutet und wie ihr sie am liebsten ausdrückt, erspart ihr euch unter Umständen Missverständnisse und Enttäuschungen. So fällt es euch viel leichter, das Verhalten des jeweils anderen richtig zu deuten. Denn am Ende zählt nur, dass ihr beide in der Lage seit, die Gefühle, die ihr füreinander empfindet, zu spüren – ganz gleich, ob sie von Worten untermalt werden oder nicht.

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