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3 Beziehungskiller, die ihr kennen solltet und wie ihr sie unschädlich macht

3 Beziehungskiller, die ihr kennen solltet und wie ihr sie unschädlich macht

Eine glückliche Beziehung mit einem Menschen zu führen, den man über alles liebt, ist eines der kostbarsten Geschenke, die man sich vom Leben wünschen kann. Doch nicht immer gelingt es, eine Partnerschaft aufrechtzuerhalten, die für beide Seiten erfüllend ist. Dann stellt sich die Frage: Gehen oder bleiben? Wer sich für das Beenden der Beziehung entscheidet, hat oftmals nicht mehr die Kraft oder den Mut, um für die Liebe zu kämpfen oder sieht keine Möglichkeit, eine Verbesserung der Situation herbeizuführen. Zu unüberwindbar scheint die Mauer aus gegenseitigem Unverständnis und häufigen Streitereien. Wer hingegen trotz Unzufriedenheit in einer Partnerschaft verweilt und nichts dafür tut, dass das einst liebevolle Miteinander erneut den gemeinsamen Alltag dominiert, wird still vor sich hin leiden und kostbare Lebenszeit verschwenden. Bevor es so weit kommt, sollte daher jedes Paar für sich definieren, was ihm in seiner Partnerschaft besonders wichtig ist und welche Erwartungen es an die Beziehung hat. Doch selbst, wenn beide sich in den meisten Punkten einig sind oder scheinbar zufriedenstellende Kompromisse gefunden haben, können sich immer wieder Störenfriede in Form von Missverständnissen oder unerfüllten Sehnsüchten zwischen die Liebenden stellen und zu wahren Beziehungskillern mutieren.

Ihr seid glücklich miteinander und wollt, dass das noch lange Zeit so bleibt? Dann nehmt euch einen Moment Zeit, um euch mit unseren 3 Beziehungskillern zu beschäftigen und zu lernen, wie ihr sie unschädlich macht.

1. Ihr sprecht nicht über euer Liebesleben

Über die eigenen sexuellen Vorlieben und Fantasien zu sprechen fällt vielen Menschen schwer. Je nachdem, welche Erziehung ihr genossen habt und welche Erfahrungen aus vorherigen Beziehungen euch geprägt haben, haltet ihr es vielleicht für unangemessen, darüber zu reden, was euch im Bett gefällt und was nicht. Hinzu kommt, dass ihr befürchtet, euren Partner mit euren Wünschen zu überfordern oder gar zu erschrecken oder Sorge habt, ihn zu verletzen, wenn ihr ihm sagt, was ihr nicht so gerne mögt. Das Problem dabei: Unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte können zum Beziehungskiller werden, denn sie führen dazu, dass ihr langfristig unzufrieden werdet. Im schlimmsten Fall sucht ihr das, was euch vermeintlich fehlt, dann in einem fremden Bett. Macht euch bewusst, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn ihr bestimmte Stellungen oder Spielarten bevorzugt und euch hingegen bei anderen nicht so wohlfühlt. Damit ihr beide auf eure Kosten kommt, ist es aber wichtig, zu wissen, was der jeweils andere sich wünscht. Wenn ihr es bisher vermieden habt, offen über eure jeweiligen Bedürfnisse zu sprechen, dann solltet ihr unbedingt damit anfangen. Denn leider funktioniert es nicht immer, sich bloß auf die augenscheinlichen Reaktionen des anderen zu verlassen. Dabei müsst ihr nicht gleich mit der sprichwörtlichen Türe ins Bett fallen. Fangt einfach ganz behutsam damit an, euch spielerisch Fragen zu stellen, während ihr in Stimmung seid. Ihr werdet sehen: Je öfter ihr über euer Liebesleben redet, desto natürlicher wird es euch vorkommen, die Dinge, die vorher nur in euren Fantasien einen Platz hatten, auch auszusprechen und miteinander auszuprobieren.

2. Ihr betrachtet euch gegenseitig als selbstverständlich

Sie kümmert sich um die Wäsche, er schleppt die schweren Wasserkästen nach Hause. Im Laufe eurer Beziehung habt ihr eure Aufgaben und Verpflichtungen untereinander aufgeteilt. Damit ist es selbstverständlich, wer für was zuständig ist, und ihr kommt überhaupt nicht mehr auf den Gedanken, euch bei dem anderen für seine Gefälligkeiten zu bedanken. Dass der eine Partner dem anderen sonntags seinen Kaffee ans Bett bringt oder mit einem leckeren Essen auf den anderen wartet, wenn es abends wieder einmal später geworden ist – alles normal und keines Dankes wert? Wenn ihr beide so empfindet, dann tappt ihr mit Sicherheit in eine der gefährlichsten Beziehungskiller-Fallen überhaupt. Denn, dass ihr füreinander da seid, dass eure Liebe schon so vieles überstanden hat und dass ihr euch bereitwillig gegenseitig unterstützt ist keineswegs selbstverständlich. Wenn es euch nicht gelingt, euch gegenseitig hin und wieder ein aufrichtiges Dankeschön ins Ohr zu flüstern, für all das, was ihr füreinander tut und ihr das Gefühl von Dankbarkeit dafür, dass ihr euer Leben mit einem so wundervollen Menschen teilen dürft, gänzlich verliert, wird sich euer Partner irgendwann ungesehen und bedeutungslos an eurer Seite fühlen. Also macht die Augen auf und freut euch, dass ihr einander habt – und vor allem, zeigt euch auch gegenseitig, wie glücklich ihr darüber seid.

3. Ihr habt keinen Spaß miteinander

Ja, das Leben ist manchmal ganz schön ernst. Deshalb muss es in eurer Beziehung längst nicht staubtrocken zugehen. Gemeinsam zu lachen und Spaß zu haben schweißt euch als Paar zusammen und steigert die Qualität eurer Beziehung. Wenn ihr euch hingegen nur noch über vermeintlich wichtige Themen, wie den Stress im Job, die Erziehung der Kinder oder die sich stapelnden Rechnungen austauscht, bildet ihr zwar eine Einheit – aber eine, die nur noch aus gemeinsamer Problembewältigung besteht. Ein Beziehungskiller der nicht zu unterschätzen ist, wenn er nicht durch gemeinsame Momente der Freude und Entspannung eliminiert wird. Sorgt deshalb unbedingt dafür, dass ihr viele schöne Augenblicke miteinander erlebt, die ruhig einzig und allein dazu dienen dürfen, Spaß zu haben. Geht tanzen, trefft gemeinsame Freunde, macht einen spontanen Ausflug oder einen Kurzurlaub – und verbannt dabei das hintergründige Gefühl, das sei alles nur Zeitverschwendung. Denn es ist eine wertvolle Investition in eine lange und glückliche Partnerschaft.

Ist euch beim Lesen aufgefallen, dass sich einer der 3 Beziehungskiller schon in eure Partnerschaft geschlichen hat und dort ganz gehörigen Schaden anzurichten droht? Dann ist euch schon der erste Schritt gelungen, um ihn unschädlich zu machen. Denn mit dem Bewusstsein, dass etwas schiefläuft, kann es euch gelingen, die Harmonie und das Glück zurück in eure Beziehung zu holen. Ihr müsst nur beide bereit sein, eure Probleme offen zu benennen und gemeinsam dagegen anzugehen. Wir wünschen euch viel Erfolg dabei. Und für all diejenigen, deren Partnerschaft glücklicherweise noch keine Bekanntschaft mit einem dieser fiesen Beziehungskiller gemacht hat: Seid stets aufmerksam, denn meist schleichen sie sich ganz unbemerkt in eure Beziehung und fangen erst nach einer Weile an, ernsthafte Probleme zu verursachen.

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