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3 + 1 Tipps, um leichter runterzukommen

3 + 1 Tipps, um leichter runterzukommen

Stress im Job, private Verpflichtungen, tausend Pläne und Träume und vielleicht noch das eine oder andere Problem, das uns durch den Kopf geistert – manchmal können wir einfach nicht zur Ruhe kommen. Man muss kein Workaholic sein, um sich irgendwann in einem sich immer weiterdrehenden Hamsterrad wiederzufinden. Oft sind es Umstände, die wir kaum kontrollieren können und zu viele Einflüsse von außen, die gnadenlos auf uns einprasseln, welche uns überfordern und um den Schlaf bringen. Deshalb ist es umso wichtiger, regelmäßig abzuschalten, um Körper und Seele eine Pause zu gönnen und nicht regelrecht auszubrennen oder krank zu werden.

Es ist nicht so, dass wir es nicht bemerken, wenn wir dringend eine Auszeit benötigen. Nur leider greifen wir viel zu oft zu den falschen Mitteln, um uns abzulenken und vermeintliche Zerstreuung zu finden. Ein Gläschen Wein, um zu entspannen, etliche Stunden vor dem Fernseher, um auf andere Gedanken zu kommen oder noch ein paar sowieso fällige Handgriffe in der Wohnung, um den unter Strom stehenden Körper zu ermüden, damit wir einschlafen können – so oder so ähnlich sieht das tägliche “Abschaltprogramm“ bei vielen von uns aus. Der Erfolg ist mäßig und lässt auf Dauer zu wünschen übrig. Wie du es in Zukunft besser machen kannst und entspannter durch den Alltag kommst, haben wir in unseren 3 Tipps für dich zusammengefasst.

1. Mit kleinen Ritualen leichter abschalten und zur Ruhe kommen

Kleine Rituale können dich dabei unterstützen, zwischendurch immer mal wieder abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Du kannst sie an bestimmten Tageszeiten ausrichten oder an sich wiederholende Tätigkeiten koppeln – ganz so, wie es am besten für dich passt. Wichtig ist, dass du sie fest in deinen Alltag integrierst und so mit einfließen lässt, dass sie Stressphasen unterbrechen und eine Erholungsphase einleiten. Beispiele für solche Rituale sind:

Das Feierabendritual

Nach der Arbeit nach Hause zu kommen und sofort den täglichen Haushaltspflichten nachzugehen, führt nur dazu, dass du unter Dauerspannung stehst. Mit einem Feierabendritual kannst du einen klaren Schnitt zwischen Arbeits- und Privatleben setzen und so befreiter in den nächsten Tagesabschnitt starten. Du könntest zum Beispiel duschen und deine Kleidung wechseln, eine Kaffeepause machen oder alle Fenster aufreißen und einfach ein paar Minuten hinausschauen und tief durchatmen.

Das Pausenritual

Ob es die täglichen kleinen Aufgaben sind, die du zu erledigen hast oder der Großputz am Wochenende – es gibt immer etwas zu tun. Deshalb musst du darauf achten, nicht in einem permanenten Leistungsmodus zu verfallen. Pausenrituale können ganz unterschiedlich ausfallen. Kurze Spaziergänge, Dehn- und Fitnessübungen oder kurze Nickerchen eignen sich hervorragend, um die Kraftreserven wieder aufzutanken.

Das Abendritual

Viele Menschen haben gerade am Abend das Problem, dass sie nicht zur Ruhe kommen können. Wenn du auch dazu gehörst, solltest du ein Abendritual einführen. So signalisierst du deinem Körper, dass es Zeit wird, zu entspannen. Dein Abendritual könnte beinhalten, dass du dich bettfein machst, eine halbe Stunde liest oder ein erholsames Bad nimmst.

2. Durch einfaches Aufschreiben Kopf und Seele entlasten

Oft ist es das unentwegte Gedankenkarussell in unserem Kopf, das uns daran hindert, runterzukommen und zu entspannen. Termine, Aufgaben, Sorgen, Pläne – all das vermischt sich zu einem chaotischen Wirrwarr, das uns gerade dann keine Ruhe lässt, wenn wir beschließen, mal kurz die Füße hochzulegen oder schlafen wollen. Was dann helfen kann, ist es, sich den Kopf frei zu schreiben. Schnapp dir ein schönes Notizbuch und schreib einfach alles runter, was dir in den Sinn kommt. Wenn du es lieber geordneter magst, kannst du auch mit unterschiedlichen Listen, die du nach Themen sortierst, arbeiten oder mit farbigen Notizzetteln. Probiere einfach aus, welches System sich für dich am besten anfühlt. Die Hauptsache ist, dass du eins findest, das es dir erlaubt, ohne viel Aufwand deine Seele zu entlasten und den Kopf freizubekommen.

3. Reizüberflutung stoppen und sich vor Überforderung schützen

Nach einem harten Tag den Fernseher anschmeißen und sich berieseln zu lassen oder stundenlang im Internet zu surfen und sich in den unendlichen Weiten von Social Media zu verlieren, ist keine gute Idee, wenn du wirklich runterkommen möchtest. Damit sorgst du nur dafür, dass dein Gehirn unter Dauerbeschuss steht und einen Haufen unnötiger Informationen verarbeiten muss. Hinzu kommt, dass du möglicherweise ganz ungefiltert Nachrichten konsumierst, die dich beunruhigen und dich erst recht daran hindern, dich seelisch zu erholen. Deshalb solltest du deinen Medien- und Online-Konsum reduzieren und auf bestimmte Zeiten begrenzen. Achte darauf, dass diese Zeiten nicht unmittelbar vor deinen geplanten Ruhephasen liegen.

Erste-Hilfe Maßnahmen für schnelles Runterkommen

Manchmal wird uns einfach alles zu viel – entweder, weil wir nicht darauf geachtet haben, uns rechtzeitig eine Pause zu gönnen oder einfach, weil so viel auf einmal auf uns einprasselt, dass wir uns komplett überfordert fühlen. Dann zu wissen, wie man schnell für etwas Entspannung sorgt, um den Überblick zurückzuerlangen und diese herausfordernde Situation durchzustehen, ist Gold wert. Deshalb haben wir hier für dich einige Erste-Hilfe Maßnahmen für schnelles Runterkommen:

  • Gehe kurz vor die Tür und mach eine Runde um den Block.
  • Lächle, fang an zu singen oder dreh das Radio auf und höre Musik.
  • Schließe für einen Moment die Augen und atme ein paarmal ganz bewusst tief ein und aus.
  • Sofern es die Umstände zulassen, schreie laut, tobe oder weine, wenn dir danach ist.
  • Lasse dich von einer lieben Person ganz fest in den Arm nehmen und drücken.
  • Nimm dir einen Zettel und schreib auf, was dich gerade so aufwühlt. Was kannst du an andere abgeben, was lässt sich verschieben und was davon ist gar nicht so bedeutend, wie du zuerst dachtest?
  • Denk dir eine Belohnung aus, auf die du dich richtig freust und die du dir sofort gönnen wirst, nachdem du diese stressige Situation bewältigt hast.

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